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Poster Die faszinierende Welt der fliegenden Meerestiere
Es ist noch nicht lange her, da gab es eine Zeit, als den Meeresbewohnern das Wasser nicht genug war. „Hier ist es schön“, sagten sie. Die Farben der Korallen und das Schweben des Planktons (Plastikmüll gab es noch nicht) sorgten jeden Tag für Abwechslung, und wenn Sonnenstrahlen durch das Wasser brachen, blubberten die Fische sich fröhlich zu, spreizten ihre schillernden Flossen und wussten, dass sie in der schönsten aller Welten lebten.
Doch eines Tages sprach der große Leonardo da Vischi: „Das Wasser ist mir nicht genug. Ich will sehen, was über der Oberfläche liegt.“ Als er bald darauf seine erste dreiflossige Propeller-Schubmaschine präsentierte, wurde er noch verlacht. Aber bald siegte die Neugier, und das glitzernde Zeitalter der fliegenden Fische brach an: Sport, Erholung, Abenteuer. Die Schwanzflosse baumeln lassen und das Wasser von oben betrachten.
Die schöne Zeit endete abrupt, als eine Abordnung Möwen beim Internationalen Tier-Schiedsgerichtshof Beschwerde einlegte, weil bei ihnen vermehrt psychische Beeinträchtigungen auftraten, seitdem auf einmal jeder durch die Luft flog. (#tierischerAlleinstellungsmerkmalParagraf).
Ihrer Kleingeistigkeit ist es auch zu verdanken, dass es kaum Aufzeichnungen aus dieser Zeit gibt. Die Vögel haben die Erinnerung an diese – für sie so dunkle – Zeit komplett weggepickt. Der Zeichner Andreas Hartung hat die vorliegenden geheimen Informationen von seinem Goldfisch erhalten, in dessen Familie sie von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Sein Ur-Ur-Ur-Ur-Großvater soll Kapitän eines Dreifach-Riesenzeppelins gewesen sein, mit dem man eine Bowling-Mannschaft von Pottwalen transportieren konnte. Auf die Darstellung musste aus Platzgründen leider verzichtet werden.
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