Comic
Der Mieterverein – eine Berliner lovecraftgeschichte
Die neue Wohnung ist ein Glücksfall, denn es ist nicht einfach eine bezahlbare Wohnung in Berlin zu finden. Wirklich nicht. Also eigentlich ist es unmöglich. Das Haus ist eines der letzten Mietshäuser in der Straße. Aber das soll nicht so bleiben. Eines Tages stehe Leute mit viel Geld und Immobilien-Prospekten auf dem Hof. Jetzt heißt es handeln. Aber die restlichen Bewohner reagieren seltsam distanziert. Eines Nachts wird klar, dass sie ihren eigenen Mieterverein gegründet haben, der älter ist als die Zeit.
Diese autobiografische Comic-Erzählung entstand als Beitrag für einen Comicsammelband zum Thema Lovecraft und Berlin. Beim Sichten der Beiträge haben wir dann festgestellt, dass fast alle von Gentrifizierung und Verdrängung handeln. Seltsam. Die Vignetten zwischen den Beiträgen sind ebenfalls von mir.
Aufgrund starker Lobbyarbeit der Immobilienindustrie ist das Buch bis heute nicht erschienen. Vielleicht klappt es ja dieses Jahr. (Geschrieben im Jahr des Herrn 2026)
